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Als Sohn des Schauspieler-Ehepaares Monika Hansen und Rolf Becker wurde
Ben 1964 geboren. Er wuchs in Berlin bei seiner Mutter und deren Lebensgefährten,
dem Schauspieler Otto Sander, auf. Nach seiner Schauspielausbildung debütierte
Becker am Hamburger Ernst-Deutsch-Theater. Die erste Statistenrolle spielte
er 1983 in Andrzej Wajdas "Eine Liebe in Deutschland".
Von da an ging es steil bergauf. Für seinen Part im Fernsehfilm
"Landschaft mit Dornen" (1991) erhielt er den Adolf-Grimme-Preis
in Silber, für seine Rolle in der "Polizeiruf 110"-Folge
"Totes Gleis" bekam er den gleichen in Gold. 1995 sah man ihn
in dem Kinofilm "Schlafes Bruder", 1997 in dem eindrucksvollen
Leinwandfilm "Comedian Harmonists", in dem er den Manager der
legendären Musikgruppe aus den zwanziger Jahren mimte. Das Ensemble
wurde 1998 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Zuletzt war er
in "Gloomy Sunday - Ein Lied von Liebe und Tod (1999) und "Marlene"
(2000) zu sehen. Seine Begabung, sich in Rollen intuitiv hineinzudenken
und diese überzeugend darzustellen, wurde ihm wohl mit in die Wiege
des schauspielernden Elternhauses gelegt. Neben seinen schauspielerischen
Aktivitäten tritt er auch als Sänger auf. Auf seiner CD "Und
lautlos fliegt der Kopf weg" singt er Lieder mit eigenen Texten.
Zur Zeit ist Ben Becker im Kinofilm "Sass" zu bewundern.
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